Was ist eigentlich ein Korrekturdurchgang?

erstellt am: 02.11.2017 | von: einfachKeck | Kategorie(n): Allgemein, Arbeitsabläufe, Erfahrungsberichte, Preise

Korrekturdurchgang

Wenn du dir meine Website – insbesondere die Seite „Meine Preise“ – angesehen hast, bist du sicher auf den Begriff Korrekturdurchgang gestoßen. Ich Biete zu jeder meiner Leistungen eine feste Anzahl solcher Korrekturdurchgänge inklusive. Aber was bedeutet das genau?

Im Großen und Ganzen weiß ich wie lange ich für ein Projekt benötige. Darum kann ich mir ungefähr ausrechnen was z.B. eine Visitenkarte kosten muss. So kann ich dir meine Preise offen zeigen.

Die ersten Entwürfe und Korrekturen

Mit den Entwürfen einer einseitigen Visitenkarte bin ich in der Regel nach einer Stunde fertig. Dann schicke ich diese Entwürfe an meinen Kunden. Zu diesem Zeitpunkt ist die Visitenkarte oft noch nicht perfekt, daher teilt der Kunde mir seine Korrekturwünsche mit.

Im nächsten Schritt nehme ich die gewünschten Korrekturen vor. Ich ändere Kleinigkeiten oder kombiniere meine Entwürfe um das beste Ergebnis für meinen Kunden zu erzielen. Diese korrigierte Version schicke ich dann wieder meinem Kunden. Das war der 1. Korrekturdurchgang.

Wenn alles super Läuft ist mein Kunde nun zufrieden und ich kann meinen Entwurf für den Druck optimieren.

Es kann aber auch vorkommen, dass mein Kunde noch einen Änderungswunsch hat. Der Entwurf der Visitenkarte sieht nun ja unter Umständen ganz anders aus.  Sollte mein Kunde also weitere Änderungen wünschen, kann er mir dies an dieser Stelle mitteilen. Ich starte dann den 2. Korrekturdurchgang.

Wieder zeige ich dem Kunden den neuen, überarbeiteten Entwurf. An dieser Stelle ist dann in der Regel wirklich alles gut und ich kann die Druckdaten anlegen. Gegebenenfalls kümmere ich mich danach dann noch um den Druck. Visitenkarte fertig, Kunde glücklich, ich glücklich.

Kleine Änderungen…

Manchmal kommt es aber auch vor das ein Kunde sich einfach nicht entscheiden kann. Dann bekomme ich nach dem 2. Korrekturdurchgang die bitte, noch eine Kleinigkeit zu ändern. Z.B. die Schriftart. Das tue ich natürlich gern. Ich öffne also wieder die Datei, ändere die Schrift, passe abstände neu an, speichere die Daten und schicke alles wieder an den Kunden.

Es geht ja schnell!

Der Kunde ist nun auch fast zufrieden mit dem Entwurf! Nur die Schriftfarbe könnte vielleicht etwas dunkler sein (das hatte er zuvor vergessen zu erwähnen, aber es geht ja schnell!). Wieder öffne ich die Datei, nehme die Änderung vor, speichere das Ganze und schicke es dem Kunden.

Kannst du noch mal eben?

Jetzt könnte ich doch vielleicht die Hintergrundfarbe ändern? Also öffne ich wieder die Datei, nehme die Änderungen vor, speichere und schicke die Daten an den Kunden.

Warum das so aufwändig ist

Dies lässt sich beliebig oft wiederholen und kostet enorm viel Zeit. Meine Kunden reagieren schließlich nicht immer sofort auf meine Mails. Es können auch mal 2 Tage vergehen. In diese Zeit arbeite ich dann an anderen Projekten.

Für jeden Korrekturdurchgang muss ich also erstmal die Mail des Kunden lesen, die entsprechenden Daten raussuchen und unter Umständen das entsprechende Programm öffnen. Dann nehme ich die Änderungen vor und schreibe eine Mail an den Kunden.

Die schlichte Änderung der Schriftfarbe kann mich so schnell 15 Minuten Kosten. Vier solcher Änderungswünsche und eine Stunde Arbeitszeit ist vorbei.

Wenn der Kunde mir in einem Durchgang sagt, ich solle Schriftart -farbe und den Hintergrund ändern bin ich deutlich schneller, Das ganze dauert dann insgesamt vielleicht 20 Minuten und nicht 45.

Darum rechne ich nach Korrekturdurchgängen ab, völlig egal ob in einem solchen Durchgang ein oder fünf Änderungen stattfinden.

Was du aus deinen festgelegten Korrekturdurchgängen machst liegt also bei dir.



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